Männergesundheit
MRT-Fusionsbiopsie der Prostata
Die MRT-Fusionsbiopsie verbindet hochauflösendes MRT mit dem Ultraschall in Echtzeit und entnimmt gezielt Gewebe aus auffälligen Arealen – präziser als die klassische Biopsie.
Was ist die MRT-Fusionsbiopsie?
Sie ist eine Weiterentwicklung der klassischen Biopsie. Bei der Fusionsbiopsie werden die Bilder eines zuvor angefertigten multiparametrischen MRT mit dem Live-Ultraschall verschmolzen (fusioniert). So lässt sich verdächtiges Gewebe gezielt treffen.
Die Vorteile
- Höhere Treffsicherheit als die klassische Biopsie
- Gezielte Entnahme aus auffälligen Arealen
Wann ist sie sinnvoll?
- Bei auffälligem PSA-Wert oder Tastbefund
- Bei auffälligen Arealen im MRT
- Zur Verlaufskontrolle bei aktiver Überwachung
Ablauf
Nach dem Prostatakrebs-Verdacht wird zunächst ein multiparametrisches MRT ausgewertet. Anschließend erfolgt die gezielte Gewebeentnahme. Wir besprechen Vorbereitung, Ablauf und Nachsorge persönlich mit Ihnen.
Warum zu uns?
Bei diesem Verfahren entscheidet die Übung mit. Dr. med. Maxim Janowski und Baris Taskiran haben langjährige Erfahrung mit der MRT-Fusionsbiopsie und wendeten sie vor zehn Jahren an den Kliniken Essen-Mitte an.
Häufige Fragen
- Ist die Fusionsbiopsie genauer als die klassische Biopsie?
Ja, durch die gezielte Entnahme aus auffälligen Arealen ist sie in der Regel treffsicherer. - Tut die Biopsie weh?
Sie wird so schonend wie möglich und mit Betäubung durchgeführt; Details besprechen wir vorab. - Brauche ich vorher ein MRT?
Ja, das multiparametrische MRT ist die Grundlage für die gezielte Entnahme.
Dr. med. Maxim Janowski · Facharzt für Urologie und Andrologie · Urologie Velbert · Zuletzt aktualisiert: 19.09.2026
