Frauengesundheit
Botox gegen Reizblase (überaktive Blase) in Velbert
Ständiger, kaum unterdrückbarer Harndrang? Wenn Training und Medikamente nicht ausreichen, kann Botox die Blase wirksam beruhigen – ambulant bei uns.
Häufiges Wasserlassen Tag und Nacht, manchmal mit ungewolltem Urinverlust: Das ist die überaktive Blase, auch Reizblase genannt.
Wie wirkt Botox in der Blase?
Botulinumtoxin entspannt den überaktiven Blasenmuskel. Über eine Blasenspiegelung wird das Medikament mit einer feinen Nadel an mehreren Stellen in die Blasenwand gespritzt – der Eingriff dauert nur wenige Minuten und erfolgt bei uns ambulant, in örtlicher Betäubung oder auf Wunsch in Sedierung beziehungsweise Narkose. Mehr dazu: Ambulante Operationen
Was Sie erwarten können
- Wirkungseintritt nach etwa 1–2 Wochen
- Wirkdauer im Schnitt 6–12 Monate, danach ist die Behandlung wiederholbar
- Mögliche Nebenwirkungen: vorübergehend erschwerte Blasenentleerung mit Restharn (selten vorübergehend ein Katheter nötig), Harnwegsinfekt
Für wen ist Botox geeignet?
Für Patientinnen und Patienten mit überaktiver Blase oder Dranginkontinenz, bei denen Medikamente nicht ausreichend wirken oder nicht vertragen werden.
Kosten
Die Botox-Behandlung der überaktiven Blase ist bei entsprechender Indikation (erfolglose oder unverträgliche medikamentöse Therapie) seit 2018 Kassenleistung. (Quelle: Deutsches Ärzteblatt)
Häufige Fragen
Wie lange wirkt Botox in der Blase?
Im Schnitt 6–12 Monate – danach kann die Behandlung wiederholt werden.
Ist der Eingriff schmerzhaft?
Er erfolgt in örtlicher Betäubung (auf Wunsch Sedierung), dauert nur wenige Minuten und wird meist gut vertragen.
Zahlt die Krankenkasse die Botox-Behandlung?
Ja – wenn zuvor Medikamente nicht ausreichend geholfen haben oder nicht vertragen wurden.
Dr. med. Maxim Janowski · Facharzt für Urologie und Andrologie · Urologie Velbert · Zuletzt aktualisiert: 26.08.2026
