MVZ Urologie Velbert – Vasektomie Zentrum

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Frauengesundheit

Urologische Krebsvorsorge für Frauen

Die Krebsfrüherkennung beim Frauenarzt lässt Blase und Nieren aus. Diese Lücke schließen wir mit Urintest und Ultraschall.

Urologische Krebsvorsorge für Frauen

Was die Vorsorge beim Frauenarzt nicht abdeckt

Die gesetzliche Krebsfrüherkennung für Frauen umfasst Gebärmutterhals, Brust, Haut und Darm. Blase und Nieren kommen darin nicht vor. Eine urologische Vorsorge für Frauen sieht der Katalog der Krankenkassen nicht vor. (Quelle: Kassenärztliche Bundesvereinigung – Früherkennungsuntersuchungen)

Dabei erkranken in Deutschland jedes Jahr rund 31.000 Menschen an Blasenkrebs, etwa 8.000 davon sind Frauen. Der wichtigste Risikofaktor ist Rauchen, es steckt hinter etwa der Hälfte aller Fälle. (Quelle: Krebsinformationsdienst des Deutschen Krebsforschungszentrums) Im Frühstadium macht ein Tumor der Harnwege meist keine Beschwerden. Wird er früh gefunden, stehen die Heilungschancen in der Regel deutlich besser.

Was wir bei der Vorsorge für Frauen untersuchen

  • Gespräch und körperliche Untersuchung: Vorerkrankungen, Beschwerden, Medikamente und Risikofaktoren
  • Urinuntersuchung: auf Blut, Bakterien, Eiweiß und Zucker. Nicht sichtbares Blut im Urin ist oft der einzige frühe Hinweis auf einen Tumor. Mehr dazu unter Blut im Urin.
  • Ultraschall von Nieren und Blase: schmerzfrei und ohne Strahlung, dauert wenige Minuten. Mehr zum Nierenkrebs.
  • Test auf Krebszellen im Urin: eine Laboruntersuchung, die wir Raucherinnen und Frauen mit beruflichem Kontakt zu Farben, Lacken oder Chemikalien empfehlen. Mehr zum Blasenkrebs.

Welche dieser Untersuchungen für Sie sinnvoll sind, besprechen wir vorher. Bei wiederkehrenden Blasenentzündungen gehört die Abklärung ohnehin dazu, weil eine dauerhaft gereizte Blasenschleimhaut das Krebsrisiko erhöht.

Fällt etwas auf, bleibt es in einer Hand: Blasenspiegelung und, falls nötig, der Eingriff finden bei uns im Haus statt.

Zu uns kommen Patientinnen aus Velbert, Hattingen, Heiligenhaus, Wuppertal, Essen, Wülfrath, Mettmann, Düsseldorf und dem übrigen Umland.

Kosten

Weil die Krankenkassen für Frauen keine urologische Vorsorge vorsehen, rechnen wir diese Untersuchungen als Selbstzahlerleistung (IGeL) ab. Was sie kosten und was sie Ihnen bringen, sagen wir Ihnen vor der Untersuchung. Sie entscheiden. Anders ist es, wenn Sie Beschwerden haben oder Blut im Urin festgestellt wurde: Dann übernimmt die Abklärung Ihre Krankenkasse.

Häufige Fragen

Reicht die Krebsvorsorge beim Frauenarzt nicht aus?
Für Gebärmutterhals und Brust ja. Blase und Nieren untersucht der Frauenarzt dabei nicht, dafür gibt es die urologische Vorsorge.

Ab welchem Alter ist die urologische Vorsorge für Frauen sinnvoll?
Eine feste Altersgrenze gibt es nicht. Wer raucht oder beruflich mit Farben und Chemikalien zu tun hat, sollte früher anfangen als andere.

Tut die Untersuchung weh?
Nein. Urintest und Ultraschall sind schmerzfrei. Eine Blasenspiegelung gehört nur bei einem auffälligen Befund dazu.

Dr. med. Maxim Janowski · Facharzt für Urologie und Andrologie · Urologie Velbert · Zuletzt aktualisiert: 04.09.2026

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