Ambulante Operationen
Harnröhrenenge (Harnröhrenstriktur) behandeln
Eine Harnröhrenenge erschwert das Wasserlassen. Mit der Harnröhrenschlitzung behandeln wir die Engstelle schonend und endoskopisch – ohne äußeren Schnitt.
Typische Beschwerden
- Abgeschwächter, dünner Harnstrahl
- Erschwertes Wasserlassen, Pressen
- Gefühl der unvollständigen Blasenentleerung
- Wiederkehrende Harnwegsinfekte
Diagnostik bei uns
- Harnstrahlmessung (Uroflowmetrie) und Restharnbestimmung
- Harnröhren- und Blasenspiegelung mit flexiblem, ultradünnem Instrument – dadurch nahezu schmerzfrei – zur genauen Beurteilung der Enge
Der Eingriff (Urethrotomia interna)
Über die Harnröhre wird die Engstelle unter Sicht eingeschnitten und so geweitet – endoskopisch, ohne äußeren Schnitt. Sie sind währenddessen in Vollnarkose.
Nach dem Eingriff
- Ein Blasenkatheter ist nicht immer notwendig – wir legen ihn nur, wenn es medizinisch erforderlich ist, was bei uns eher selten vorkommt
- Schonung für einige Tage
- Kontrolltermine, da eine Enge erneut auftreten kann
Wenn die Enge wiederkehrt
Bei wiederholten oder langstreckigen Engen kann eine offene Harnröhrenplastik die bessere Lösung sein – das besprechen wir individuell mit Ihnen.
Eine Enge kann wiederkehren, deshalb die Kontrolltermine. Dr. Janowski kommt aus der rekonstruktiven Urologie und kann einschätzen, wann eine erneute Schlitzung sinnvoll ist und wann der offene Weg der bessere wäre.
Häufige Fragen
Woher kommt eine Harnröhrenenge?
Meist durch Vernarbung – zum Beispiel nach Entzündungen, Kathetern oder Verletzungen.
Tut die Harnröhrenschlitzung weh?
Der Eingriff erfolgt in Vollnarkose; ein Blasenkatheter ist danach nicht immer nötig – nur wenn es medizinisch erforderlich ist, was eher selten vorkommt.
Kann die Enge wiederkommen?
Ja, das ist möglich – deshalb sind Kontrollen wichtig. Bei Wiederkehr besprechen wir weitere Optionen wie die Harnröhrenplastik.
Dr. med. Maxim Janowski · Facharzt für Urologie und Andrologie · Urologie Velbert · Zuletzt aktualisiert: 23.08.2026
