Ambulante Operationen
Harnröhrenenge (Harnröhrenstriktur) behandeln
Eine Harnröhrenenge erschwert das Wasserlassen. Mit der Harnröhrenschlitzung behandeln wir die Engstelle schonend und endoskopisch – ohne äußeren Schnitt.
Typische Beschwerden
- Abgeschwächter, dünner Harnstrahl
- Erschwertes Wasserlassen, Pressen
- Gefühl der unvollständigen Blasenentleerung
- Wiederkehrende Harnwegsinfekte
Diagnostik bei uns
- Harnstrahlmessung (Uroflowmetrie) und Restharnbestimmung
- Harnröhren- und Blasenspiegelung mit flexiblem, ultradünnem Instrument – dadurch nahezu schmerzfrei – zur genauen Beurteilung der Enge
Der Eingriff (Urethrotomia interna)
Über die Harnröhre wird die Engstelle unter Sicht eingeschnitten und so geweitet – endoskopisch, ohne äußeren Schnitt. Sie sind währenddessen in Vollnarkose.
Nach dem Eingriff
- Ein Blasenkatheter ist nach der Harnröhrenschlitzung immer erforderlich und bleibt zwei bis drei Tage liegen
- Schonung für einige Tage
- Kontrolltermine, da eine Enge erneut auftreten kann
Wenn die Enge wiederkehrt
Bei wiederholten oder langstreckigen Engen kann eine offene Harnröhrenplastik die bessere Lösung sein – das besprechen wir individuell mit Ihnen.
Eine Enge kann wiederkehren, deshalb sind die Kontrolluntersuchungen notwendig. Dr. Janowski hat eine langjährige Erfahrung in der rekonstruktiven Urologie und kann einschätzen, wann eine erneute Schlitzung sinnvoll ist und wann der offene Weg der bessere ist.
Häufige Fragen
- Woher kommt eine Harnröhrenenge?
Meist durch Vernarbung – zum Beispiel nach Entzündungen, einer Katheteranlage oder Verletzungen. - Tut die Harnröhrenschlitzung weh?
Der Eingriff erfolgt in Vollnarkose. Danach bleibt für zwei bis drei Tage ein Blasenkatheter liegen. - Kann die Enge wiederkommen?
Ja, das ist möglich – deshalb sind Kontrollen wichtig. Bei Wiederkehr besprechen wir weitere Optionen wie die Harnröhrenplastik.
Dr. med. Maxim Janowski · Facharzt für Urologie und Andrologie · Urologie Velbert · Zuletzt aktualisiert: 06.09.2026
