Vorsorgeuntersuchung
(k)ein Tabu für echte Männer
Der Prostatakrebs ist gegenwärtig der am häufigsten diagnostizierte bösartige Tumor. Nach dem Lungenkrebs ist die zweithäufigste krebsbedingte Todesursache der Krebs der Prostata.
Obwohl alle Männer ab dem 45.Lebensjahr einmal jährlich die gesetzliche Krebsvorsorge in Anspruch nehmen könnten, wird diese Möglichkeit lediglich von ca.15% der Männer wahrgenommen. Dabei sind viele Tumoren heilbar wenn sie im Frühstadium erkannt werden, dann wenn sie zumeist keinerlei Symptome verursachen. Da sich die Symptome der gut- und bösartigen Tumorbildung der Prostata nicht unterscheiden, ist die Untersuchung der Prostata sehr wichtig.
Die gesetzliche Krebsvorsorgeuntersuchung beim Mann beinhaltet neben der körperlichen Untersuchung, der Blutdruckmessung sowie der Stuhluntersuchung auf Blut zur Früherkennung von Tumoren des Magen- Darmtraktes auch die Abtastung der Prostata vom After aus.
Häufig ist es jedoch mit diesen Untersuchungen nicht möglich heilbare Frühstadien des Prostatakrebses zu diagnostizieren.
Hierfür ist es erforderlich neben der Ultraschalluntersuchung der Prostata durch den After den Prostata-Signalstoff PSA (prostataspezifisches Antigen) mittels einer Blutuntersuchung zu bestimmen.
Auf Grund der steigenden Zahl von Harnblasentumoren ist zusätzlich eine Urinuntersuchung und eine Ultraschalluntersuchung der Nieren und der Harnblase erforderlich. Sind alle Untersuchungen negativ ausgefallen, können wir Ihnen beruhigt den
´TÜV Stempel` für ein weiteres Jahr erteilen.
Komplettvorsorgeuntersuchung für den Mann
Ihre gesetzliche Krankenkasse bietet Ihnen einen weitgehenden Versicherungsschutz im Krankheitsfall. Allerdings garantiert sie keine "Rundumversorgung". Zahlreiche Leistungen, die durchaus empfohlen werden können, sind nicht im Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen enthalten und dürfen von Ihrer Krankenkasse nicht übernommen werden.
Bei der gesetzlich geregelten Krebsvorsorgeuntersuchung für Männer kann im urologischen Bereich nur etwa die Hälfte der Prostatakrebse erkannt werden. Deswegen sind weitere Untersuchungen sinnvoll, um Ihnen eine höhere Sicherheit für Ihre Gesundheit zu ermöglichen:
- Eine Ultraschalluntersuchung der Nieren, Blase und Prostata, mit dem nur von Urologen durchgeführten "Transrectalschall", der sehr informativ hinsichtlich Größe und kritischer Veränderung der Prostata ist.
- Die Bestimmung des prostataspezifischen Antigens (PSA) im Blut, mit der eine erhebliche Verbesserung der Früherkennung erreicht werden kann.
- Eine Urinuntersuchung (Zytologie), die aufgrund der steigenden Zahl an Blasentumoren unabdingbar ist.
Wenn Sie die oben genannten Leistungen in Anspruch nehmen möchten, kann ich Ihnen gern einen individuell auf Sie abgestimmten Vorsorgeplan erstellen.


