Dr. med. K. Buck Facharzt für Urologie
Axel D. Bömke Facharzt für Urologie
Dr. med. A. Mühlhäußer Facharzt für Urologie

 

Vasektomie

Sterilisation des Mannes

Vor dem Eingriff

Der Entschluss zur Sterilisation ist vom Mann ggf. zusammen mit der Partnerin im Vorfeld sorgfältig abzuwägen. Zwar ist die mikrochirurgische Rekanalisation  erfolgreich durchführbar, die Vasektomie sollte aber als endgültiger Eingriff geplant werden.
Vor dem Eingriff findet ein Informationsgespräch statt um ausführlich Fragen und Unklarheiten zu erörtern. Des weiteren ist eine Untersuchung des Genitale notwendig. Der Mann muß eine Operationseinwilligung unterschreiben und erklären, dass er mit der Operation einverstanden ist und über deren Folgen aufgeklärt wurde.


Vorurteile

Es existiert immer noch bei einigen Männern die Angst, durch den Eingriff die Potenz zu verlieren. Dies ist völlig unbegründet. Die Hormonbildung in den Hoden bleibt durch den Eingriff unberührt. Ebenso bleibt der Samenerguss unverändert , da dieser größtenteils aus Sekreten der Vorsteherdrüse besteht. Lust- und Orgasmusgefühl ändern sich ebenfalls nicht.


Durchführung

Der Eingriff wird ambulant unter örtlicher Betäubung und Sedierung in unserem OP unter sterilen Bedingungen durchgeführt. Auf Wunsch des Patienten ist es auch möglich, den Eingriff  in einer Kurznarkose ambulant durchzuführen.
Der Mann muss nüchtern in die Praxis kommen und sollte am Abend vor dem Eingriff eine Rasur der Genitalregion durchführen. Hierdurch wird das geringe Infektionsrisiko weiter gesenkt. Für den Weg nach Hause  ist eine Begleitperson erforderlich. Zur Sicherung der Nachsorge sind wir unter einer speziellen Telefonnummer  rund um die Uhr erreichbar.
Eingriff : Seitlich am Hodensack wird über einen kleinen Hautschnitt der Samenleiter freigelegt und ein ca. 2cm langes Teilstück entfernt. Die Samenleiterenden werden mittels Hochfrequenzstrom verödet und Unterbunden. Der Hautschnitt wird vernäht. Nach einigen Wochen ist die Hautinzision kaum noch zu sehen. Im Anschluss an den Eingriff wird ein Hodenhalter (Suspensorium) angelegt, welcher die direkte postoperative Zeit für den Patienten  erleichtert.
Nach einer Ruhezeit von ca. 30 min. kann die Praxis verlassen werden.


Komplikationsmöglichkeiten

Blutungen und Wundinfektionen treten sehr selten auf. Eine gelegentliche Blauverfärbung der Haut ist möglich aber nicht beunruhigend. Eine größere Schwellung oder Überwärmung der Haut ist umgehend zu kontrollieren.
Bei reizloser Wundheilung wird nach einer Woche eine Nachkontrolle durchgeführt. Eine spontane Rekanalisierung (Bildung einer erneuten Durchgängigkeit der Samenleiter) tritt nur extrem selten auf und ist zu vernachlässigen.
Eine Samenergussuntersuchung zum Ausschluß von verbleibenden Spermien führen wir 2 und 3 Monate nach dem Eingriff durch. Sind in beiden Proben keine Spermien
Nachweisbar, kann auf weitere Verhütungsmaßnahmen verzichtet werden.


Arbeitsunfähigkeit

In aller Regel führen wir den Eingriff an einem Freitag durch, so dass der Mann am Montag wieder seine berufliche Tätigkeit aufnehmen kann. Bei sehr starker körperlicher Beanspruchung kann die Arbeitsunfähigkeit auch ausgedehnt werden.
Körperliche und sportliche Anstrengungen sollten für ca. 10 Tage vermieden werden.
Sexuelle Aktivitäten sollten ebenfalls für ca. 10 Tage  ausgesetzt werden.


Anfahrt per Bus und Bahn bei www.evag.de Stadtplan und Anfahrt bei map24

Urologische Gemeinschaftspraxis Velbert

Offerstraße 29
42551 Velbert
Tel.: 02051/55522
Fax: 02051/ 54373


Praxissprechzeiten

Montag - Freitag
08:00 – 12:00 Uhr
 
Montag, Dienstag und Donnerstag
zusätzlich 14:00 – 17:00 Uhr
und nach Vereinbarung