Dr. med. K. Buck Facharzt für Urologie
Axel D. Bömke Facharzt für Urologie
Dr. med. A. Mühlhäußer Facharzt für Urologie

 

Aging male

Die Wechseljahre des Mannes /Aging male

Bedauerlicherweise für uns Männer unterliegt auch unser Körper während des Alterns hormonellen Veränderungen. Die Folgen treten zwar nicht so abrupt wie bei der Frau auf, sie werden deshalb aber durch ihren schleichenden Verlauf vom Betroffenen oft erst nach Jahren wahrgenommen. Während das Klimakterium der Frau bereits seit Jahren Gegenstand medizinischer Diagnostik und Therapie war, rücken die „Wechseljahre des Mannes“ erst in jüngster Zeit in den Focus des Interesses.


Was passiert genau?

Ab etwa dem 40. Lebensjahr kommt es zu einem langsamen Abfall des für den Körper verwertbaren freien Testosterons, des Hormones, das von den Hoden produziert wird. Die Ursache liegt zum einen darin, das die Produktivität dieser Organe abnimmt, zum anderen an der Zunahme eines Eiweisses im Blut, das einen Teil des Hormones bindet und dadurch für den Körper „unbrauchbar“ macht. Als Folge können eine Reihe von Störungen an den Organen auftreten, an denen das Testosteron normalerweise seine Wirkung entfaltet.


Welche Organe sind betroffen und welche Störungen können auftreten?

Das klinische Erscheinungsbild kann individuell sehr unterschiedlich sein, auch müssen nicht alle Störungen gleichzeitig auftreten. Besonders häufig wird über Nachtschweiss und nachlassende Libido (=sex. Interesse) geklagt. Mögliche weitere Folgen eines Testosteronmangels haben wir in einer kleinen Tabelle zusammengefasst:


Was ist zu tun?

Zunächst einmal muss der Urologe (bzw. Androloge) herausfinden, ob die beklagten Störungen ihre Ursache wirklich in einem Hormondefizit haben. Dazu ist nach gründlicher Anamnese (=Erhebung der Krankengeschichte mit Begleitmedikation und Status aller anderen Krankheiten) die Abnahme der relevanten Blutwerte erforderlich. Dies geschieht zweckmässigerweise morgends, weil dann die Hormonspiegel natürlicherweise am höchsten sind. Stellt der Arzt dann wirklich ein Defizit fest, stellt sich als nächtes die Frage, ob eine Therapie möglich und sinnvoll ist. So muss vor Beginn der Behandlung ein Prostatakarzinom sicher ausgeschlossen werden, weil wir bis heute nicht genau wissen, ob sich die Testosterongabe hier wachstumsfördernd auswirken könnte. Auch hier sind wir als kompetente Männerärzte die richtigen Ansprechpartner.


Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es?

Testosteronersatztherapie ist mit einer Vielzahl von Präparaten möglich. Neben Tabletten gibt es Spritzen mit unterschiedlich langen Wirkintervallen oder auch die Möglichkeit der Gel- oder Pflasterapplikation.
Hier ist sicher die individuelle Patientensituation zu berücksichtigen. Sie finden in uns dazu kompetente Ansprechpartner, die ein für Sie massgeschneidertes Therapiekonzept anbieten können.
Darüber hinaus ist natürlich auch während der Behandlung eine engmaschige Kontrolle erforderlich, um ggf. einen Präparatewechsel einzuleiten und Begleitrisiken zu minimieren.
Sicher ist die Testosteronersatztherapie kein Jungbrunnen, in der Regel lassen sich aber die Begleitbeschwerden des Alterns reduzieren und dadurch verlorene Lebensqualität teilweise zurück zu gewinnen.


Anfahrt per Bus und Bahn bei www.evag.de Stadtplan und Anfahrt bei map24

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